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netzhdk vergibt jedes Jahr an einen Bachelor- oder Master-Alumni der ZHdK einen mit 10'000.– Franken dotierten Förderpreis.

Ausgezeichnet wird eine Person oder eine Gruppierung, deren Schaffen durch besondere Eigenständigkeit, Innovationskraft und fachliche Qualität auffällt. Die Nominationen erfolgen jeweils durch die Studiengangs- und Vertiefungsleitungen der ZHdK.

Wir haben allen Nominierten sieben Fragen zu ihrem Schaffen, ihrer Studienzeit und ihren Zukunftsplänen gestellt. Die Antworten können hier gelesen werden.

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Esther Mathis
MA Fine Arts
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An welchem Projekt arbeitest du aktuell?

Meine Arbeiten der letzten Jahre haben sich mit Raum beschäftigt: Raum sowohl für grössere Objekte, die an den Ort gebunden sind und sich auf den konkreten Raum beziehen – wie auch kleine Objekte, die sich unmittelbar an den Raum binden ohne einen spezifischen Ort zu beanspruchen. Hier suche ich eine Zusammenführung, ein Dialog: seit einiger Zeit bin ich daran, Bilder zu entwickeln, die sich von Raum selbst loslösen und zugleich wie abstrakte Landschaften wieder Raum schaffen.

Was heisst für dich „Qualität“ in deiner Disziplin?

Neugierig bleiben und mit klarem und kritischen Blick sich selbst treu bleiben.

Was schreibst du, wenn du beim Arzt oder im Flugzeug ein Formular ausfüllen musst, unter „Beruf“?

Künstlerin

Von welcher in deinem Studium gelernten Lektion zehrst du bis heute?

Am meisten sind mir Menschen geblieben, einige der Personen aus dem Studium begleiten mich bis heute: sowohl ehemalige Mitstudierende wie auch Dozierende und Assistenten sind mir wichtige Freunde geworden, mit denen ich mich gerne austausche, was auch Auswirkungen auf die Weiterentwicklungen haben kann und hat.

In welchem Bereich hast du seit deinem Studienabschluss am meisten dazugelernt?

Organisation grösserer Projekte

Welche Persönlichkeit einer anderen Disziplin fasziniert dich?

-

In welche Richtung möchtest du dich in Zukunft vermehrt entwickeln?

Im Moment verfolge ich neben den oben erwähnten Fotografien mehrere Kunst am Bau Projekte. Sie stehen in ihrer Grösse und Ortsspezifik in starkem Kontrast zu den Fotografien. Ich mag die Balance dieser beiden Extreme für die Zukunft.