Schweizerische Ballettberufsschule

Schweizerische Theatertanzschule

Die Schweizerische Theatertanzschule wurde 1946 gegründet, um Möglichkeiten für die Ausbildung von Tänzerinnen und Tänzern zu schaffen. Untergebracht war die Schule im Kulissenhaus an der Seerosenstrasse. Obwohl das Stadttheater die Führung der Schule übernommen hatte, war die Schulleitung meist unabhängig von dessen Ballettmeister. Als Schulleiter wirkten Mario Volkart (1946–50), Hans Züllig (1953/54), Frédéric Stebler (1956–59), Wolfgang Brunner (1959–61), Michel de Lutry (1961–63) und Marina Candael (1963/64). Weitere Lehrkräfte, die an der Schule wirkten, waren unter anderen Herta Bamert, Mya Kübler, Max Lüem und Annemarie Sutter. Die Ausbildungsstätte bot ein breites Fächerangebot von klassischem Ballett, Jazz- und Volkstanz bis zu Pantomime und Akrobatik an. Neben der Berufsschule wurden Kinder- und Laienklassen unterrichtet.

Schweizerische Ballettberufsschule

Die Ballett-Berufsschule Zürich wurde 1978 als private Initiative von Malou Fenaroli initiiert. 1987 erfolgte dann die Gründung der Schweizerischen Ballettberufsschule. Erste entscheidende Aufbauarbeit leistete von 1987 bis 1890 die Direktorin Anne Woolliams, die Schule wurde bis 1996 von Ljuba und Pierre Dobrievitch geleitet. Von 1996 bis 2001 war Heinz Spoerli künstlerischer Leiter und profilierte die Schule durch seine weitsichtigen Konzepte und Visionen. Die Schulleitung hatte bis 2000 Denise Welten und von 2000 bis 2002 Alex Ursuliak inne. 2001 wurde die Ballettberufsschule als Departement Tanz in die Hochschule für Musik und Theater HMT aufgenommen und 2003 als Fachhochschule anerkannt. 2007 folgte dann durch die Fusion der HMT mit der HGKZ die Integration in die Zürcher Hochschule der Künste als Teil des Departements Darstellende Künste und Film.


Quellen:
Pellaton, Ursula: SBBS – Schweizerische Ballettberufsschule, Zürich, in:
Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1572–1573.