Schaufenster

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Ursula Ulrich
Theaterpädagogin, Kulturvermittlerin
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Ausbildung
Theaterpädagogik, 2002
Theaterpädagogik, 2002
Master of Arts in Transdisziplinarität, 2016
MA Transdisziplinarität, 2016
MA Transdisziplinarität, 2016
Tätigkeitsfelder
Theaterpädagogik
Theaterästhetische Prozesse in der Bildungsinstitution Schule; Aus- und Weiterbildung von angehenden Lehrpersonen im Bereich Theaterpädagogik; praxisbasierte Entwicklung von theaterästhetischen Prozessformaten mit Kindern und Jugendlichen im schulische
Kulturvermittlung
Vermittlungsformate für Schule und Kultur entwickeln
Beratung
Beratungen für theaterästhetische Prozesse im Bildungskontext
Transdisziplinarität
Forschungsprojekte auf der Schwelle von Bildung und Kunst
Beschreibung

Wüsste ich zu Beginn theaterästhetischer Prozesse was ich suche, würde ich sie wohl lassen. Die Suche. Und die Prozesse.
Aber ich kann es nicht lassen. Das Herausfinden fordert immer wieder neue Wege. Neue Fragen. Neue Dialoge. Neue Spurensuche. Ästhetische Expeditionen.
Dabei spielt eine forschende Haltung und eine Kultur der fragenden Haltung eine zentrale Rolle. In unterschiedlichen Ausprägungen suche und entwickle ich im Umfeld der Bildungsinstitution Schule Prozessanlagen, welche theaterästhetische Verfahrensweisen als transdisziplinäre Forschungsreisen sehen und das theatral-performative Gestalten und die Möglichkeiten eines Gemeinschaftswerk zu verbinden suchen. In den daraus erwachsenden Spiel- und Gestaltungsformen geht Diversität als Potenzial hervor und prägt die methodische Vielfalt, die fortwährend alle am Prozess Beteiligten und somit ihre Ideen, Vorstellungen und Sichtweisen in den Fokus nimmt und verhandelbar macht. Hierfür spielt eine Denkformel als Analyse-, Vermittlungs- und Reflexionsinstrument eine wichtige Rolle.

„Als im Juni 2015 die Denkformel X ist X ist nichtX aus dem (scheinbaren) Nichts auftauchte, war noch in keiner Weise erkennbar, ob und inwiefern diese Formel produktiv genutzt werden könnte. Seither ist viel Zeit vergangen. Zeit, die jedem Prozess als wesentlicher Faktor zugrunde liegt. Zeit, die es ermöglichte, auf Expedition zu gehen, eine Forschungsreise in eine entlegene, noch unerschlossene Region zu wagen. Zeit, in neuer Umgebung Spuren zu suchen, reagierend auf Herausforderungen und Unvorhergesehenem begegnend. Zeit, die weite Entfernung der gewohnten Welt zu überwinden und dabei das eigene Denken zu befragen, zu hinterfragen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Und schliesslich Zeit, welche die Denkformel erst zur Entfaltung bringt und davon ausgehend während den Expeditionen das Sprechen, Denken und Handeln mit neuen Bewegungen konfrontierte..“