Projekt

Time Reflexion
Chouchane Siranossian, 2014

Projektart

CD

Informationen

Divertissement en duo: pour 1 violon seul sans basse, so nennt der berühmte Geiger und Begründer der Mannheimer Schule Johann Stamitz sein zweistimmiges Divertimento für Violine solo. Dieser Titel gab mir die Idee, eine CD aufzunehmen, die sowohl unbekannte Literatur für Solovioline als auch Kompositionen für zwei Violinen umfasst. Darüber hinaus war es mir ein Anliegen, in einer Art Zeitreflexion Werke des 18. Jahrhunderts Kompositionen zeitgenössischer Komponisten gegenüberzustellen.

« Chouchane Siranossian a l’inestimable talent de rendre lumineux tout ce qu’elle touche. […] Quel brillant et quel relief dans le timbre, quelle énergie, quelle variété dans l’attaque. […] Les violonistes qui manient archets anciens et modernes avec le même bonheur se comptent sur les doigts d’une main. La jeune franco-arménienne pourrait bien devenir leur modèle avec ce premier disque emblématique. Fantastique dans la sonate de Tanguy mais aussi dans celle de Leclair, au violon baroque, la jeune arménienne signe mieux qu’une double carte de visite: une déclaration de principe. »
Diapason, Juin 2015

„Die armenisch-französische, als Geheimtipp geltende Geigerin präsentiert sich als Ausnahmetalent, sowohl auf der Barockgeige als auch auf der modernen Violine.“
Genuin, März 2015

„Es ist informativ und reizvoll zugleich, sich auf diesen Exkurs in unterschiedliche stilistische Welten einzulassen. Das interpretatorische Niveau ist hoch, die musikalische Substanz ebenso. […] Die französisch-armenische Geigerin Chouchane Siranossian ist auf der Barockvioline wie auch auf modernem Instumentarium zu Hause.“
Fono Forum, März 2015

„Chouchane Siranossian wagt sich allein aufs Hochseil und tänzelt traumwandlerisch sicher und unbeschwert über dem Abgrund ohne Generalbassnetz. […] Time Reflexion, die Debüt-CD von Chouchane Siranossian, erzählt Geschichten aus ganz unterschiedlichen Zeiten, Epochen und Stilen – und zwar so plastisch, so persönlich, so beseelt, dass man ihr einfach gebannt lauscht. Und selbst dann magisch angezogen wird, wenn man um Violine solo eigentlich einen großen Bogen macht.“
BR-Klassik, Dezember 2014

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