Projekt

Ensemble Pícaro
Stephanie Haensler, seit 2013

Projektart

Barock-Ensemble

Informationen

Das Ensemble Pícaro entstand 2013 als Studienprojekt des Cembalisten Matias Lanz, der Cellistin Magdalena Dür, der Geigerin Stephanie Haensler und der Sopranistin Stephanie Pfeffer. Schon während der ersten Probenphasen stellte sich heraus, dass sowohl die persönliche als auch die musikalische Kommunikation hervorragend funktioniert und so wurde eine regelmäßige Zusammenarbeit geplant.
Das erste Konzertprogramm umfasste kammermusikalische sowie solistische Werke des norddeutschen Komponisten D. Buxtehude und wurde zu einem großen Erfolg. In Folge darauf wurde das Ensemble Pícaro eingeladen in der Pfingstkonzertreihe des Schweizer Oktetts im Kloster Fahr ein Konzert zu gestalten mit Werken von A. Vivaldi, N. Porpora und G. F. Händel. Mit diesem Programm wurden sie auch im Zuge der Langen Nacht der Museen in das Kunsthaus Zürich eingeladen.
Angeregt durch den Erfolg dieser ersten Konzerte wurde das erste grössere Projekt mit einem weiteren Werk von D. Buxtehude Membra Jesu Nostri angestrebt, erweitert durch zeitgenössische Intermedien des Komponisten Burkhard Kinzler.
In der Zwischenzeit hat das Ensemble Pícaro mit der Geigerin Daphné Schneider ein weiteres Kernmitglied erhalten und tritt seither in verschiedenen projektbezogenen Grössen auf. Hervorzuheben wäre das Projekt Requiem vom Herbst 2016: Hier widmete sich das Ensemble in erweiterter Formation H. F. Bibers Requiem, dem erneut zeitgenössische Musik gegenübergestellt, bzw. einverleibt wurde: Es ging ein Kompositionsauftrag an B. Kinzler, der für die gesamte Besetzung drei eingewobene Zwischenteile komponiert hat.
Das neueste Programm widmet sich der Musikstadt Leibzig vor Bach und stellt mit dem Programm „Lauter Wonne, lauter Freuden“ Werke von Ch. Graupner, J. Krieger, J. Rosenmüller und G. Ph. Telemann vor.

Ensemble Pícaro :
Stephanie Pfeffer, Sopran
Daphné Schneider und Stephanie Haensler, Violinen
Magdalena Rosa Dür, Violoncello
Matías Lanz, Cembalo/ Orgel
Marco Amherd, Orgel/ Dirigat

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