Projekt

„Auf den Spuren der Ornamente zu den Wurzeln des Ornaments“
Regula Ursula Michell, Langzeitprojekt: Start 2010

Projektart

Ausstellung: Erste Resultate Lanzeitprojekt

Informationen

Ausgehend von den Wurzeln meiner Vorfahren, Arbeiter in der Textilindustrie im Glarnerland, folge ich den Spuren der Ornamente entlang den alten Handelwege nach Asien.
Das Paisley Muster, welches aus Persien stammt, im 17. Jahrhundert von Indien über die Seidenstrassen den Weg ins Glarnerland fand, ist ein bemerkenswertes Beispiel von Aneignung von Ornamenten / Symbolen. Heute kennt man das Glarnertüechli mit dem Paisley Muster als Sinnbild für Glarus und die Schweiz. Das Glarnertüechli ist ein eindrücklicher Beleg vom Austausch zwischen Menschen und Transformation von Artefakten über Kulturen und Erdteile hinweg.
Aufnehmen, transformieren, aneignen und weitergeben, sind Prozesse historischer und zeitgenössicher Beziehungen zwischen Menschen durch welche, damals wie heute, Bedeutung erzeugt und Identität gestiftet werden.
Einerseits verfolge und untersuche ich die Prozesse der Aneignung und Transformation in meinem Langzeitprojekt „Auf den Spuren der Ornamente zu den Wurzeln des Ornaments“ und andererseits beschreiben sie auch den Prozess meiner persönlichen Arbeitsweise beim Komponieren der kinetischen Ornamente.

Erste Resultate der Lenszeotprojektes "Auf den Spuren der Ornamente zu den Wurzeln des Ornaments" sind in der Ausstellung "remix Istanbul 2014" im Güterschuppen Glarus (zwischen Bahnhof und Kunsthaus Glarus) vom 13. September bis zum 28. September 2014 zu sehen.

Öffnugnszeiten: Do bis Sa von 15 - 18 Uhr
Finissage: So 28. Sept. 2014, 14 - 17 Uhr, Werkgespräch mit Kaspar Marti um 15 Uhr

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