Projekt

Einige Nachrichten an das All
Yannik Böhmer, 2018

Projektart

Theater

Informationen

"Warum sind wir hier?" und "Was könnte denn Sinn machen?", fragen sich Lum und Purl, zwei kleine, verkrüppelte Figuren, die sich nach einer Aufgabe sehnen; einem Grund, da zu sein. Ein gemeinsames Kind zum Beispiel, das macht Sinn, dafür lohnt es sich zu leben.

Schnell merken sie, dass sie ihr Schicksal nicht beeinflussen können, da ihr Leben in diesem Theaterstück festgeschrieben ist. Aber nicht nur ihres, sondern auch das all der anderen Figuren, die auf dieser Sinnsuche sind. Ihre Furcht um die Vergänglichkeit wird allgegenwärtig. Sie befinden sich in einer Explosion.

Der Autor Wolfram Lotz begnügt sich nicht mit halben Sachen. Seine Texte provozieren, dekonstruieren, er zerstört Welten und baut sie wieder neu zusammen. Der ursprünglich von der Lyrik kommende Lotz begegnet dem Theater mit dem Blick des Außenstehenden und widersetzt sich konsequent den Gesetzen der klassischen Dramatik. In seinen Stücken spiegelt sich die Außenwelt in Splittern. Es gibt keine Tabus.

Yannik Böhmer inszeniert Einige Nachrichten an das All mit drei Schauspieler_innen, die den Text in seiner tragisch-komischen Wesenhaftigkeit verkörpern, und stellt die Figuren in einem Raum der Leere aus.

Weitere Informationen: yannikboehmer.com

Regie Yannik Böhmer
Bühne Veronika Witlandt
Kostüme Julia Dietrich
Dramaturgie Fiona Schreier, Zarah Mayer
Mitarbeit Licht Kerim El-Mokdad
Live Musik Younisono (Anitha Kandasamy, Daniel Hanke)
Grafik und Design Katharina Nejdl
Mentoring Regie Nicolas Stemann

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