Projekt

Artefakte
Hannah Grüninger, Februar 2016 – Januar 2017

Projektart

8 Siebdrucke auf Utoplex-Pergamentpapier, je 28 x 21 cm

Informationen

Während eines Aufenthalts der Künstlerin im Engadin entstanden viele Erinnerungsbilder, jedoch keine einzige Fotografie – aufgrund eines Kameradefekts waren sämtliche Diafilme unbelichtet geblieben. Ihre inneren Bilder hielt Hannah Grüninger als Bildbeschreibungen fest und fand dabei zu einem vertieften Verständnis für die unterschiedlichen Qualitäten von Sprache und Bild. Die Auseinandersetzung mit der Frage, wo Anfang und Ende des fotografischen Denkens und Sehens liegen, führten zur Serie «Artefakte». Was auf Distanz schwarz und leer aussieht, gibt beim Nähertreten Gesehenes in Sprachform preis – und ruft beim Lesen neue innere Bilder hervor. (Isabelle Köpfli, Kuratorin Museum zu Allerheiligen Schaffhausen)

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