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Roman Jurt

BA Design, Industrial Design

An welchem Projekt arbeitest du aktuell?

Die zwei grossen Projekte FabLab Zürich und mein 3D-Druck Labor an der ZHdK müssen ständig ausgebaut und weiterentwickelt werden.
Spass machen auch Mini-Projekte; wenn es mir gelingt, aus einer Idee innerhalb einiger Stunden ein fertiges Produkt zu bauen. Erst kürzlich habe ich mit meinem Arbeitskollegen Reto an einem Nachmittag eine neue 3D-Software getestet, und dabei entstand nebenbei ein smarter Adapter für Mobile-Aufnahmen via Feldstecher.

Was heisst für dich „Qualität“ in deiner Disziplin?

Ein relevantes Problem geschickt lösen.
Ausserdem müssen gute Produkte technologisch, ökologisch sowie ästhetisch überzeugen.

Was schreibst du, wenn du beim Arzt oder im Flugzeug ein Formular ausfüllen musst, unter „Beruf“?

Praktischerweise: „Industrial Designer“.
Viel lieber: „Applied Future Fusion Design Scientist in Digital Fabrication and Rapid Creation Processes“ – aber das versteht dann niemand.

Von welcher in deinem Studium gelernten Lektion zehrst du bis heute?

Machen, scheitern, weitermachen.

In welchem Bereich hast du seit deinem Studienabschluss am meisten dazugelernt?

Bei der Anwendung von neuen Tools, Prozessen und Programmen.
Und: In der Zusammenarbeit mit Menschen.

Welche Persönlichkeit einer anderen Disziplin fasziniert dich?

Andy Weir, Autor von „The Martian“.

In welche Richtung möchtest du dich in Zukunft vermehrt entwickeln?

Im Gebiet der digitalen Fabrikation entstehen täglich Innovationen. Einerseits ist mein Anspruch, hier den Überblick zu behalten und andererseits möchte ich mich in bestimmten Themen richtig vertiefen. Generative Design, Digital-Co-Design und Virtual Realities bieten unglaublich viel Potential für die Disziplin Industrial Design.