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Rebekka Susanne Bräm

Opera soloist & Artist Lady, stonewashed with quality & charisma

Etwas das mich umhaut?

Persönlichkeit – Charisma – offene Ehrlichkeit & Integrität

Was wärst du sonst geworden, wenn nicht Opernsängerin?

Dieser Beruf ist mein roter Faden durchs Leben. Ich habe als Kind auf dem Balkon mit fiktiven Gestalten gesprochen, nachts im Bett stundenlang gesungen und jahrelang im Zimmer für ein fiktives Publikum Theater gespielt. Ab fünfjährig besuchte ich Ballett, ab achtjährig Chor. Mit zwölf Jahren habe ich die erste Oper besucht im Opernhaus Zürich und sofort gewusst: Ich werde Opernsängerin, ich möchte das auch können. Mit 13 Jahren habe ich am Klavier aus reiner Neugierde Kanons geübt: 1. Einsatz rechte Hand, zweiter Einsatz linke Hand, dritter Einsatz mit Gesang. Durch mein Gesangsstudium, meine inzwischen internationale Qualität als jugendlich-dramatischer Sopran mit Repertoire an dramatischen Solorollen sowie durch jahrelange Bühnenerfahrung als Opernsängerin hat sich meine Zielsetzung etwas erweitert: Ich möchte berühren, bewegen, inspirieren, Menschen aus Stress abholen & Herz sowie klangliche Umarmung schenken. Und natürlich ist es mir auch sehr wichtig mit meiner Klanggestaltung den Komponisten und Librettisten gerecht zu werden und trotzdem mit meiner nicht durchschnittlichen, schönen und warmen Stimme eine besondere und persönliche Interpretation zu bieten.

Wer oder was inspiriert dich?

Positive Menschen – die Natur – das unbefangene, natürliche und authentische Strahlen von zufriedenen Kindern - tiefgründige Menschen mit einem wachen Geist, Neugierde, Offenheit & breitem Horizont

Wie erklärst du einem Kind, aus was deine Arbeit besteht?

Kindern sollte man nicht zu viel intellektuell erklären, sondern sie das Leben selbst entdecken lassen. Mit meinen eigenen Kindern habe ich möglichst früh zu klassischer Musik getanzt, als sie auf meinem Arm waren, mit Vorliebe mit Rhythmuswechsel, z. B. J. Brahms ‘Ungarische Tänze’, damit sie den musikalischen Rhythmus durch den Körper erfahren. Meinen Sohn hatte ich sogar mal eine ganze Gesangslektion unter dem Arm, weil er im Nebenzimmer der Gesangspädagogin nicht schlafen wollte. Zudem kennt er die Opernbühne vom Bauch her, in ‘Meistersinger’ (R. Wagner) war er mit mir zwanzig Minuten im Freeze und erlebte die Bühne quasi von innen her, meine Tochter stand dafür bereits selbst in mehreren Produktionen auf der Zürcher Opernbühne. Vielleicht passt für ein Kind am besten der Satz: Ich mache Menschen mit Gesang glücklich, weil ich ihnen etwas Schönes bieten kann, ihnen Abstand zum Beruf und Alltag schenken kann, ihre Phantasie anregen darf und sie emotional berühren.

Wie würdest du für dich Erfolg definieren?

Erfolg ist für mich, wenn ich mit meiner Arbeit, für die ich brenne, mit Auftritten Menschen emotional berühren und erreichen kann. Die Freude des Publikums ist ein riesiges Geschenk, es ist seelische Erfüllung und kommt an Geldwert niemals heran!