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Nadine Wietlisbach

MA Art Education

An welchem Projekt arbeitest du aktuell?

Neben Tests für die beste Sommerglacé 2017, arbeite ich an einem Ausstellungs- und Publikationsprojekt mit dem Titel „Disruptive Perspectives“, gemeinsam mit einer Kuratorin aus Chicago, Allison Grant. In den beiden Ausstellungen fokussieren wir auf Geschlechterfragen und wie diese über visuelle Narrative gestellt werden können. Ausserdem: Vorbereitungen für den Prix Photoforum, Vermittlungsangebote, Jahresprogramm 2018.

Was heisst für dich „Qualität“ in deiner Disziplin?

Anspruchsvolle, interessante Ausstellungen/Publikationen/Vermittlungsformate für ein breites Publikum zu konzipieren und dabei gute Bedingungen für die eingeladenen Künstlerinnen/Fotografinnen/Theoretikerinnen zu schaffen.

Was schreibst du, wenn du beim Arzt oder im Flugzeug ein Formular ausfüllen musst, unter „Beruf“?

Kuratorin oder Innendekorateurin/Bodenlegerin (mein erster Beruf)

Von welcher in deinem Studium gelernten Lektion zehrst du bis heute?

Geduld mit sich selber und anderen zu haben – und wen ich wofür anfragen kann (Literatur, Film, Archiv- und Redaktionsfragen...)

In welchem Bereich hast du seit deinem Studienabschluss am meisten dazugelernt?

Auch wenn es sich blöd anhört, ich lerne jede Woche etwas Neues, ich kann nicht etwas Spezifisches aufführen.

Welche Persönlichkeit einer anderen Disziplin fasziniert dich?

Marthe Gosteli, Frauenrechtlerin; Tanja Grandits, Köchin; Philomena Schwab, Game-Entwicklerin; Beate Rössler, Philosophin

In welche Richtung möchtest du dich in Zukunft vermehrt entwickeln?

Ich möchte mir gerne Gedanken machen, wie kooperative Arbeitsstrukturen in Institutionen weiterentwickelt werden können. Und ich möchte mir gerne das Programmieren beibringen und hinter die Poetik des Codes kommen.