Michelle Akanji
MA Art Education, Kulturpublizistik
Ich bereite mich seit meiner Nomination als Co-Leiterin des Theaterhauses Gessnerallee ab der Saison 2020/21 mit meinen Kolleginnen Juliane Hahn und Rabea Grand auf diese grosse und herausfordernde Aufgabe vor. In unserer Doppelfunktion Geschäftsführerinnen und künstlerische Leiterinnen möchten wir nicht nur ein visionäres Programm gestalten, sondern auch "hinter den Kulissen" eine diverse und evolutionäre Kulturinstitution sein. Unsere Arbeit in der Vorbereitungsphase bewegt sich aktuell zwischen Visionierungen an Theatern und Festivals, Treffen mit Künstlerinnen/Künstlern und Kunstschaffenden in Zürich sowie vielen Planungssitzungen. Unser Ziel ist, im Herbst 2020 als Bühne, Künstlerhaus und als Schauplatz für kuratorische und künstlerische Experimente bereitzustehen. Die Vorfreude ist riesig!
Kunst soll erlebbar machen, was wir im Alltag nicht sehen würden. Sie soll bewegen, unseren Blick möglicherweise verändern und uns verbinden. In der Zusammenarbeit mit Künstler*innen bedeutet Qualität in erster Linie Gleichberechtigung und faire Bedingungen zu schaffen.
Kommunikationsfachfrau
Deutsche Grammatik, erstes Semester im Bachelor Journalismus 2009 und ehrliche, konstruktive Rückmeldungen auf Arbeiten geben.
Vernetzungsarbeit und Organisationsentwicklung.
Die Schriftstellerin Yaa Gyasi, deren Sprache tieftraurig und zugleich federleicht sein kann.
Ich möchte herausfinden, wie ich als "Woman of Color" nicht nur als Symbol für Diversität gelten, sondern Diversität in einem Kulturbetrieb leben und gestalten kann.