Michel Barengo
MA Composition & Theorie
Aktuell arbeite ich an einer Produktion für ein Video Game, sowie an Songs für einen Verlag, sowie an meinem Jazzcore Projekt: „Tokyo Experiment“ mit dem ich im Herbst in Japan unterwegs bin.
Bei letzterem arbeite ich mit schweizer und japanischen Musikern zusammen. Den Rahmen für meine Kompositionen bilden hier Fotografien, Videoclips und Geräusche aus dem japanischen Alltag und traditionellen Festanlässen.
Ich denke, das definiere ich je nach Bereich in dem ich arbeite etwas anders. Für eine Game-Musik, oder eine Auftragskomposition, welche in erster Linie funktional sein soll, gelten für mich andere Maßstäbe als für meine eigenen experimentellen Musikprojekte, oder moderne Theaterproduktionen.
Allen gemein ist jedoch eine intensive Auseinandersetzung mit der Materie. Dabei finde ich es wichtig, verschiedene Ideen ausprobieren zu können, neugierig zu sein und gut zu recherchieren.
Anwalt. Ne Komponist.
Das kann ich nicht so genau sagen. Ich denke ich profitiere vom gesamten Paket.
Ich würde sagen, in meiner Arbeit für Video Games und der Arbeit an meinen eigenen Projekten. Aber grundsätzlich lerne ich in jedem Projekt dazu, egal für welches Medium.
Das ändert sich immer mal wieder. Wegen meiner Auseinandersetzung mit Japan für mein aktuelles Projekt interessieren mich zurzeit Filme von Takeshi Kitano, Koreda Hirokazu oder die kontroversen Comics von Suohiro Maruo und viele mehr.
Ich bin neugierig und möchte wie bisher in verschiedenen Bereichen tätig sein.
Neben der Arbeit für Video Games und meinen eigenen Projekten nutze ich deshalb immer wieder die Gelegenheit, an Theaterprojekten, Installationen, Filmmusik und Musik-Lizenzierungen zu arbeiten.
Somit bleibt die Arbeit spannend und abwechslungsreich. Dazu kommt, dass die verschiedenen Medien mir die Möglichkeit bieten, mich mit Musik auf verschiedenste Weise auseinanderzusetzen.