Marina Bräm
MA Design, Knowledge Visualization
Ich arbeite aktuell an der Konzeption des Gesamtauftritts der digitalen Bezahlmedien von Tamedia (Deutsch- und Westschweiz).
Qualität in meiner Disziplin bedeutet für mich, Informationen tiefgründig zu verstehen und aus ihrem Charakter heraus Konzepte zu entwickeln.
Design Director
Ich zehre von zwei Lektionen während meiner Studiumszeit: Zum einen war da ein umfangreiches Dokumentations-Band im Semiotikunterricht während meiner Ausbildung an der Grafikfachklasse in Biel, welches mich zutiefst beeindruckte. Zum anderen prägte mich der Unterricht in der medizinischen Visualisierung während meines Studiums an der ZHdK: Die Verbindung von Tradition und Innovation, von präziser Beobachtung und Abstraktion.
Ich habe für den Journalismus und seine Tragweite eine enorme Faszination entwickelt. Dort habe ich gelernt, was es bedeutet, im weitläufigen und unruhigen Arbeitsumfeld eine Disziplin zu etablieren, eine Lobby zu schaffen, Menschen zu motivieren, und sie für eine Idee zu gewinnen. Und ich habe gelernt, welchen Impact eine erfolgreiche Teamarbeit und gegenseitiges Vertrauen haben kann.
Yves Netzhammer (Computerkunst), Constantin Brâncuși (Bildhauerei). Beide brechen mit Konventionen: basierend auf dem Ursprung des traditionellen Handwerks.
In Zukunft werde ich mich intensiv mit der digitalen Informationsvermittlung- und architektur auseinandersetzen. Dazu gehört für mich langfristig auch die Erschliessung neuer Experimentierfelder, um an neue Formen der Darstellung und Übersetzung zu gelangen. Und ich möchte mich langfristig auch gezielt wieder mit Themen-Schwerpunkten auseinandersetzen und vertieft recherchieren.