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Levin Deger

MA Musik Pop

An welchem Projekt arbeitest du aktuell?

Im Moment realisiere ich ein neues Musikvideo für ein Lied meiner neuen CD «Runaways», welche ich nach der Sommerpause veröffentlichen möchte.

Wir haben in einem Vergnügungspark tausend Lichter eingefangen und mit den spontanen Reaktionen der Besucherinnen und Besucher gespielt. Ich freue mich sehr, das Film Material zu schneiden, weil das gefilmte sehr gut zu meiner ursprünglichen Idee und Emotion des Songs passt.

Im Juni durfte ich zudem zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester die Songs des Albums «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band» singen anlässlich dessen 50. Jubiläums.

Was heisst für dich „Qualität“ in deiner Disziplin?

Handwerklich und intuitiv so weit zu sein, um eine Idee möglichst befreit umsetzen zu können. Im Produktions-Prozess so lange an etwas arbeiten, bis es sich für mich stimmig anfühlt.

Was schreibst du, wenn du beim Arzt oder im Flugzeug ein Formular ausfüllen musst, unter „Beruf“?

Musiker

Von welcher in deinem Studium gelernten Lektion zehrst du bis heute?

Ein Gesangslehrer hat einmal zu mir gesagt: «Technik hin oder her, wichtig ist, dass es sich gut anfühlt und dich selber flasht.

In welchem Bereich hast du seit deinem Studienabschluss am meisten dazugelernt?

Gesang und Bühnenperformance. Ich lebe seit Studienabschluss von den Auftritten. Durch die paar hundert Auftritte (öffentlich und privat) habe ich stimmlich mitunter am meisten dazugelernt. Die jahrelange Übung und Interaktion mit dem Publikum lässt die Selbstsicherheit wachsen und hat mich reifer und ausdrucksstärker gemacht.

Welche Persönlichkeit einer anderen Disziplin fasziniert dich?

Roger Federer zum Beispiel. Die meisterliche Beherrschung seiner Disziplin und mit welcher Leichtigkeit er sich auf und neben dem Platz bewegt, inspirieren mich.

In welche Richtung möchtest du dich in Zukunft vermehrt entwickeln?

Ich möchte beginnen, selber am Computer zu produzieren, um meinen musikalischen Ideen möglichst freien Lauf zu lassen. Mein instrumentales Handwerk auf den verschiedenen Instrumenten mit den scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten der synthetischen Klangwelt/ Samples/ Loops zu verknüpfen, scheint mir ein grosses Potenzial zu bergen.
Ich glaube, die Popmusik steht noch am Anfang ihrer Entwicklung, und ich möchte in für mich neue Welten eintauchen und neue Klangräume öffnen.