Jasmin Baumann
MA Design, Kommunikation
Ich arbeite zur Zeit an mehreren, kleinen Projekten. Alle hauptsächlich im Bereich der Naturillustration. Ich habe einen kleinen aber sehr treuen Kundenstamm. Daneben bin ich vor allem mit meinen Aufgaben als Unterrichtsassistentin für die Vertiefung Scientific Visualization beschäftigt.
Eine gute Arbeit spricht Herz und Kopf gleichermassen an. Das heisst, sie berührt und verführt den Betrachter emotional durch seine Gestalt und wird intellektuell und intuitiv verstanden, da sie eine klare Geschichte erzählt oder einen Sachverhalt aufzeigt. Dabei kommt es auf Nuancen und Details an, um die Kunst, weglassen zu können und das Wissen, was hervorgehoben werden muss. Eine gute Arbeit ist durchdacht, reflektiert und komponiert und dennoch bewusst effizient hergestellt.
Meistens schreibe ich „Wissenschaftliche Illustratorin“. Wenn ich mich kurz halten will auch nur „Illustratorin“.
Nur was man selbst verstanden hat, kann man auch darstellen. Darüber hinaus hat mich auch stark eine Ästhetische Haltung geprägt.
Wahrscheinlich im administrativen und organisatorischen Bereich: Projekt-management, Umgang mit Kunden, für einen Wert einstehen, etc. Ich habe aber auch gelernt, selbständig Entscheidungen zu treffen. Ich arbeite hauptsächlich alleine. Im Studium hat man immer Leute um sich, seien dies DozentInnen oder StudentInnen, mit denen man sich austauschen und gestalterische Fragen diskutieren kann.
Da gibt es keine bestimmte Person. Mich fasziniert es immer, wenn ich Begeisterung und Leidenschaft hinter einer Arbeit spüre. Begeisterung ist etwas Ansteckendes. Egal um welches Thema, welchen Bereich oder welche Arbeit es sich handelt. Sobald Leidenschaft und Begeisterung mit dabei sind, reisst es mich mit.
Das Wichtigste ist für mich, meine Neugierde und Begeisterungsfähigkeit zu behalten.
Gerne möchte ich einerseits meine bestehenden handwerklichen Fähigkeiten noch stärker vertiefen und versuchen, sie weiter voranzutreiben und zu verbessern. Andererseits ist es mir auch sehr wichtig, neue Wege zu suchen und mein gestalterisches Profil zu erweitern. Neue Techniken und Methoden auszuprobieren und neue visuelle Sprachen zu entdecken.
Ausserdem macht es mir sehr viel Freude, mein Wissen an andere weiterzugeben. Ich habe deshalb vor, eine didaktische Weiterbildung zu machen und in Zukunft in den Bereich der Lehre zu gehen.