Ben Rosenthal
BA Medien & Kunst
Zusammen mit Miriam Laura Leonardi betreibe ich den Ausstellungsraum Adar in Zürich. Mit ihr übersetze ich auch fortlaufend das bisher unübersetzte Buch «Le Schizo et les langues» des Amerikaners Louis Wolfsons und veröffentliche es auf http://derschizophreneunddiesprachen.tumblr.com. Wolfson konnte seine Muttersprache Englisch nicht ertragen und brachte sich darum Französisch und eine ganze Reihe weitere Sprachen bei. Das ergibt einen einzigartigen Text, eine Mischung aus linguistischer Arbeit und Dokumentation eines Lebens und Lernens. In Kürze erscheint auch endlich ein Bilderbuch, an dem ich seit zwei Jahren gemeinsam mit Urban Zellweger arbeite. Es enthält eine Fabel mit Illustrationen.
Da bin ich die falsche Adresse. Der Disziplin etwas entgegen halten zu können, finde ich meistens schon sehr gut.
Student
Das Studium habe ich vor allem als soziale Situation erlebt, in der man sich zum ersten Mal als Künstler_in in Pose werfen darf.
Vielleicht ein bisschen etwas im Bereich der zeitgenössischen Kunst, der manchmal die erfrischende Eigenschaft hat, dass ich das Gefühl habe, echt keine Ahnung davon zu haben. Das ist vielleicht die beste Grundlage, um dann wieder was zu lernen.
Alles, was mich fasziniert, fällt in meine Disziplin. Und in diesen Disziplinen, die mir so alle zufallen, gibt es einige Haltungen, die einen Eindruck hinterlassen haben. Persönlichkeit, das tönt nach Mythologie und da kommt mir ausser dem Golem noch der Mann in der Tonne in den Sinn.
Schärfer und präziser werden, das wäre toll. Welche Richtung das ist, kann ich momentan nur schwer bestimmen, das kommt auch auf die Hürden an, die sich mir stellen.