Neurodiversität und Inklusion an Kunsthochschulen
06.12.2024 - 07.12.2024
Toni-Areal, Raum 5.K11
Ein Symposium organisiert von Netzhdk und Jana Vanecek
Datum: 6. und 7. Dezember 2024
Ort: Toni-Areal, Raum 5.K11 (Ebene 5), Pfingstweidstr. 96, 8005 Zürich
Neurodiversität hat in den letzten Jahren eine breitere Aufmerksamkeit erlangt. Der Begriff wurde in den 1990er Jahren in der Autismus-Bewegung entwickelt und beschreibt die kognitive und sensorische Vielfalt menschlicher Gehirne und Nervensysteme. Neurodiversität schliesst alle Menschen ein – sowohl neurodivergente als auch neurotypische. Als soziale Gerechtigkeitsbewegung, setzt sich die Neurodiversitätsbewegung für die Rechte von Neurominderheiten ein. Der Neurodiversitätsansatz konzentriert sich auf die Stärken neurodivergenter Menschen, steht für Inklusion und den Abbau von Stigmatisierung. Gleichzeitig werden individuelle Bedürfnisse an Unterstützungsbedarf berücksichtigt, die je nach Person variieren können.
Aus einer diversitätssensiblen Perspektive ist Neurodiversität auch für Kunsthochschulen und den Kultursektor relevant. Neurodivergente Kunst- und Kulturschaffende bereichern die Künste durch ihre einzigartigen Wahrnehmungs- und Handlungsweisen, die zur Vielfalt und Entstehung neuer Ästhetiken beitragen. Um selbstbestimmtes Arbeiten für neurodivergente Personen zu ermöglichen, zeigt das zweitägige Symposium Ansätze auf, wie ein Kultursektor aussehen kann, der neurodivergente Menschen und ihre Perspektiven als wesentlichen Teil des künstlerischen Prozesses wertschätzt und ihre künstlerische Entwicklung fördert.
PROGRAMM: FREITAG, 6. DEZEMBER 18.00 – 21.00 UHR (ON-SITE + ONLINE)
18.00 – 18.15 Begrüssung Mirjam Maag, Leiterin Netzhdk
18.15 – 18.45 Vortrag Jana Vanecek: Neurodiversität Basics: Schlüsselbegriffe für die Praxis
18.45 – 19.00 Pause
19.00 – 19.45 Präsentation Noa Winter: Relaxed Performances – Über künstlerische Barrierefreiheit und Neurodivergenz als Teil von Behindertenkultur
19.45 – 20.00 Pause
20.00 – 20.45 Podiumsdiskussion mit Noa Winter und Jana Vanecek, moderiert von Rada Leu
20.45 – 21.00 Vorstellung des Workshops HOSTING THE MULTIVERSE, Marie Alexis
21.00 Apéro und Essen
Vortrag Jana Vanecek: Neurodiversität Basics, Schlüsselbegriffe für die Praxis.
Im Vortrag wird Jana Vanecek zentrale Begriffe, Ansätze und Paradigmen klären und kurz in die Geschichte der Neurodiversitätsbewegung einführen, um eine Grundlage für ein praxisnahes Verständnis schaffen.
Präsentation Noa Winter: Relaxed Performances sind ein Barrierefreiheitsformat, das von neurodivergenten Menschen entworfen wurde und innerhalb der Behindertenkultur von diesen ständig weiterentwickelt wird. Ausgehend davon beschäftigt sich Noa Winters Präsentation mit verschiedenen Möglichkeiten, ableistische Strukturen in Kunst und Kultur herauszufordern und neu zu gestalten.
Podiumsdiskussion mit Noa Winter und Jana Vanecek, moderiert von Rada Leu.
* Die maximale Teilnehmer:innenzahl für diese Veranstaltung ist auf 45 Personen begrenzt.
PROGRAMM: SAMSTAG, 7. DEZEMBER (ON-SITE)
Workshop HOSTING THE MULTIVERSE mit Marie Alexis und Natania Prezant
11.00 – 13.00 Workshop Teil 1
13.00 – 13.45 Pause
13.45 – 15.45 Workshop Teil 2
Ein partizipatives Format zur Inklusion neurodivergenter Personen. Von Ausbildungkontexten über Arbeitsprozessen bis zu institutionellen Praktiken identifizieren wir Schwierigkeiten und entwickeln konkrete Massnahmen und Praktiken, um Barrieren abzubauen. Für neurodivergente Personen sowie Kulturschaffende aller Sparten, Projektleiter:innen, Dozent:innen und Vertreter:innen von Institutionen, die ihre Praxis inklusiver gestalten wollen.
Der Workshop bietet Raum für Teilnehmende, um Fragen, Gedanken und Ansätze mit der Gruppe zu teilen und gemeinsam Tools für eine inklusivere Praxis zu entwickeln. Gehostet wird es von der Choreografin Marie Alexis (compagnie O.) und der Dramaturgin Natania Prezant (Kollektiv raucous babies).
Das Format ist so aufgebaut, dass eine stille Teilnahme möglich ist und Beiträge auch schriftlich und anonym geteilt werden können. Der verbale Austausch im Plenum und in Kleingruppen ist Teil der Veranstaltung, wobei es jederzeit möglich ist, diese Zeiten für stille Reflexion zu nutzen. Teile des Workshops finden explizit in Stille statt. Auf genügend Pausen wird geachtet, individuelle Pausenzeiten können zusätzlich eigenverantwortlich eingebaut werden. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten werden zur Verfügung gestellt und Bewegungszonen im Raum eingerichtet.
Sprache: DE und/oder ENG, in Absprache mit den Teilnehmenden vor Ort.
* Die maximale Teilnehmer:innenzahl für diese Veranstaltung ist auf 35 Personen begrenzt.
-
ANMELDUNG:
Anmeldeschluss war der 3. Dezember 2024
EINTRITT:
Netzhdk-Mitglieder, ZHdK-Studierende und ZHdK-Mitarbeitende und Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung zahlen keinen Eintritt.
AHV/IV-Bezüger:innen, Erwerbslose, Schüler:innen, Student:innen: 10.- pro Tag
Inhaber:innen einer KulturLegi für beide Tage zusammen: 5.–
Regulär verdienende Personen: 25.- pro Tag
Die Ausschreibung in einfacher Sprache und das Barrierefreiheitskonzept ganz unten als PDF.
MASKENPFLICHT:
Während des Syposiums besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Masken können vor Ort bezogen werden.
-
BIOGRAFIEN DER BETEILIGTEN PERSONEN
JANA VANECEK ist Künstler:in und Autor:in. Durch Installationen, Performances und Publikationen erforscht Vanecek Neurodiversität, Klassismus sowie Biokapitalismus und Gesundheits(un)gerechtigkeit. Hierfür verbindet Vanecek Konzeptkunst mit Autotheorie und Popkultur mit Wissenschaft. Vanecek wurde 2021 für den Swiss Art Award nominiert, 2020 und 2022 mit dem Kunststipendium der Stadt Zürich ausgezeichnet, und erhielt 2023 von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia eine Residenz in der Sparte Literatur. Vaneceks Werke wurden international präsentiert und sind Teil der Kunstsammlung der Stadt Zürich.
www.janavanecek.art
NOA WINTER (KEINE PRONOMEN) ist Kurator:in, Dramaturg:in und Access-Expert:in. 2020-24 ko-leitete Winter das Projekt Making a Difference, das die selbstbestimmte Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler:innen fördert. Schwerpunkte Winters dramaturgischer, kuratorischer und Empowerment-Arbeit sind anti-ableistische Praktiken und Aesthetics of Access, insbesondere Relaxed Performances. Zuletzt kuratierte Winter das Festival Queering the Crip, Cripping the Queer und arbeitete mit den Künstler:innen Liz Rosenfeld und Rita Mazza. Seit der Spielzeit 24/25 ist Winter Dramaturg:in an der Gessnerallee.
RADA LEU ist Künstler:in und Musiker:in. Rada ist Gründungsmitglied der queeren Noise-Pop-Band Acid Amazonians; seit 2017 Co-Leiter:in des kasachisch-schweizerischen Austauschprojekt QWAS, und promoviert zurzeit zu Kunst in Konfliktregionen Osteuropas im Forschungsprojekt “Contemporary Art, Popular Culture and Peacebuilding in Eastern Europe”. Rada lebt und arbeitet im Internet.
rada.allyou.net
MARIE ALEXIS ist Choreografin, Videokünstlerin und Forscherin. Nach Ausbildungen in zeitgenössischem Tanz in Zürich und London arbeitete sie als freischaffende Tänzerin im In- und Ausland und gründete 2017 die compagnie O. 2020 schloss sie ihren Master in Choreografie an der ZHdK ab und erhielt im Anschluss das Förderstipendium für Nachwuchsforschende am IPF der ZHdK. 2021 erhielt sie eine kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich im Bereich Tanz und nahm teil am Double Dance Mentoring Projekt mit Annie Hanauer. Als neurodivergente Künstlerin beschäftigt sie sich mit Fragen der Inklusion und Zugänglichkeit.
www.cie-o.allyou.net
NATANIA PREZANT (ZH/GE): arbeitet auf beiden Seiten des Röstigrabens als Dramaturgin (raucous babies) und Programmgestalterin (Le Castrum). Sie wählt gerne Methoden einer Disziplin aus um sie in eine andere einzupflanzen und die daraus resultierenden Verschiebungen in Perspektive und Gewohnheit zu beobachten. Die Gestaltung und Begleitung von interdisziplinären Gruppenprozessen, sowie die Auseinandersetzung mit Aufmerksamkeit und Wahrnehmung bilden thematische Schwerpunkte ihrer Praxis.
www.raucous-babies.ch
Ort: Toni-Areal, Raum 5.K11 (Ebene 5), Pfingstweidstr. 96, 8005 Zürich
Neurodiversität hat in den letzten Jahren eine breitere Aufmerksamkeit erlangt. Der Begriff wurde in den 1990er Jahren in der Autismus-Bewegung entwickelt und beschreibt die kognitive und sensorische Vielfalt menschlicher Gehirne und Nervensysteme. Neurodiversität schliesst alle Menschen ein – sowohl neurodivergente als auch neurotypische. Als soziale Gerechtigkeitsbewegung, setzt sich die Neurodiversitätsbewegung für die Rechte von Neurominderheiten ein. Der Neurodiversitätsansatz konzentriert sich auf die Stärken neurodivergenter Menschen, steht für Inklusion und den Abbau von Stigmatisierung. Gleichzeitig werden individuelle Bedürfnisse an Unterstützungsbedarf berücksichtigt, die je nach Person variieren können.
Aus einer diversitätssensiblen Perspektive ist Neurodiversität auch für Kunsthochschulen und den Kultursektor relevant. Neurodivergente Kunst- und Kulturschaffende bereichern die Künste durch ihre einzigartigen Wahrnehmungs- und Handlungsweisen, die zur Vielfalt und Entstehung neuer Ästhetiken beitragen. Um selbstbestimmtes Arbeiten für neurodivergente Personen zu ermöglichen, zeigt das zweitägige Symposium Ansätze auf, wie ein Kultursektor aussehen kann, der neurodivergente Menschen und ihre Perspektiven als wesentlichen Teil des künstlerischen Prozesses wertschätzt und ihre künstlerische Entwicklung fördert.
PROGRAMM: FREITAG, 6. DEZEMBER 18.00 – 21.00 UHR (ON-SITE + ONLINE)
18.00 – 18.15 Begrüssung Mirjam Maag, Leiterin Netzhdk
18.15 – 18.45 Vortrag Jana Vanecek: Neurodiversität Basics: Schlüsselbegriffe für die Praxis
18.45 – 19.00 Pause
19.00 – 19.45 Präsentation Noa Winter: Relaxed Performances – Über künstlerische Barrierefreiheit und Neurodivergenz als Teil von Behindertenkultur
19.45 – 20.00 Pause
20.00 – 20.45 Podiumsdiskussion mit Noa Winter und Jana Vanecek, moderiert von Rada Leu
20.45 – 21.00 Vorstellung des Workshops HOSTING THE MULTIVERSE, Marie Alexis
21.00 Apéro und Essen
Vortrag Jana Vanecek: Neurodiversität Basics, Schlüsselbegriffe für die Praxis.
Im Vortrag wird Jana Vanecek zentrale Begriffe, Ansätze und Paradigmen klären und kurz in die Geschichte der Neurodiversitätsbewegung einführen, um eine Grundlage für ein praxisnahes Verständnis schaffen.
Präsentation Noa Winter: Relaxed Performances sind ein Barrierefreiheitsformat, das von neurodivergenten Menschen entworfen wurde und innerhalb der Behindertenkultur von diesen ständig weiterentwickelt wird. Ausgehend davon beschäftigt sich Noa Winters Präsentation mit verschiedenen Möglichkeiten, ableistische Strukturen in Kunst und Kultur herauszufordern und neu zu gestalten.
Podiumsdiskussion mit Noa Winter und Jana Vanecek, moderiert von Rada Leu.
* Die maximale Teilnehmer:innenzahl für diese Veranstaltung ist auf 45 Personen begrenzt.
PROGRAMM: SAMSTAG, 7. DEZEMBER (ON-SITE)
Workshop HOSTING THE MULTIVERSE mit Marie Alexis und Natania Prezant
11.00 – 13.00 Workshop Teil 1
13.00 – 13.45 Pause
13.45 – 15.45 Workshop Teil 2
Ein partizipatives Format zur Inklusion neurodivergenter Personen. Von Ausbildungkontexten über Arbeitsprozessen bis zu institutionellen Praktiken identifizieren wir Schwierigkeiten und entwickeln konkrete Massnahmen und Praktiken, um Barrieren abzubauen. Für neurodivergente Personen sowie Kulturschaffende aller Sparten, Projektleiter:innen, Dozent:innen und Vertreter:innen von Institutionen, die ihre Praxis inklusiver gestalten wollen.
Der Workshop bietet Raum für Teilnehmende, um Fragen, Gedanken und Ansätze mit der Gruppe zu teilen und gemeinsam Tools für eine inklusivere Praxis zu entwickeln. Gehostet wird es von der Choreografin Marie Alexis (compagnie O.) und der Dramaturgin Natania Prezant (Kollektiv raucous babies).
Das Format ist so aufgebaut, dass eine stille Teilnahme möglich ist und Beiträge auch schriftlich und anonym geteilt werden können. Der verbale Austausch im Plenum und in Kleingruppen ist Teil der Veranstaltung, wobei es jederzeit möglich ist, diese Zeiten für stille Reflexion zu nutzen. Teile des Workshops finden explizit in Stille statt. Auf genügend Pausen wird geachtet, individuelle Pausenzeiten können zusätzlich eigenverantwortlich eingebaut werden. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten werden zur Verfügung gestellt und Bewegungszonen im Raum eingerichtet.
Sprache: DE und/oder ENG, in Absprache mit den Teilnehmenden vor Ort.
* Die maximale Teilnehmer:innenzahl für diese Veranstaltung ist auf 35 Personen begrenzt.
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ANMELDUNG:
Anmeldeschluss war der 3. Dezember 2024
EINTRITT:
Netzhdk-Mitglieder, ZHdK-Studierende und ZHdK-Mitarbeitende und Begleitpersonen für Menschen mit Behinderung zahlen keinen Eintritt.
AHV/IV-Bezüger:innen, Erwerbslose, Schüler:innen, Student:innen: 10.- pro Tag
Inhaber:innen einer KulturLegi für beide Tage zusammen: 5.–
Regulär verdienende Personen: 25.- pro Tag
Die Ausschreibung in einfacher Sprache und das Barrierefreiheitskonzept ganz unten als PDF.
MASKENPFLICHT:
Während des Syposiums besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Masken können vor Ort bezogen werden.
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BIOGRAFIEN DER BETEILIGTEN PERSONEN
JANA VANECEK ist Künstler:in und Autor:in. Durch Installationen, Performances und Publikationen erforscht Vanecek Neurodiversität, Klassismus sowie Biokapitalismus und Gesundheits(un)gerechtigkeit. Hierfür verbindet Vanecek Konzeptkunst mit Autotheorie und Popkultur mit Wissenschaft. Vanecek wurde 2021 für den Swiss Art Award nominiert, 2020 und 2022 mit dem Kunststipendium der Stadt Zürich ausgezeichnet, und erhielt 2023 von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia eine Residenz in der Sparte Literatur. Vaneceks Werke wurden international präsentiert und sind Teil der Kunstsammlung der Stadt Zürich.
www.janavanecek.art
NOA WINTER (KEINE PRONOMEN) ist Kurator:in, Dramaturg:in und Access-Expert:in. 2020-24 ko-leitete Winter das Projekt Making a Difference, das die selbstbestimmte Arbeit behinderter, Tauber und chronisch kranker Künstler:innen fördert. Schwerpunkte Winters dramaturgischer, kuratorischer und Empowerment-Arbeit sind anti-ableistische Praktiken und Aesthetics of Access, insbesondere Relaxed Performances. Zuletzt kuratierte Winter das Festival Queering the Crip, Cripping the Queer und arbeitete mit den Künstler:innen Liz Rosenfeld und Rita Mazza. Seit der Spielzeit 24/25 ist Winter Dramaturg:in an der Gessnerallee.
RADA LEU ist Künstler:in und Musiker:in. Rada ist Gründungsmitglied der queeren Noise-Pop-Band Acid Amazonians; seit 2017 Co-Leiter:in des kasachisch-schweizerischen Austauschprojekt QWAS, und promoviert zurzeit zu Kunst in Konfliktregionen Osteuropas im Forschungsprojekt “Contemporary Art, Popular Culture and Peacebuilding in Eastern Europe”. Rada lebt und arbeitet im Internet.
rada.allyou.net
MARIE ALEXIS ist Choreografin, Videokünstlerin und Forscherin. Nach Ausbildungen in zeitgenössischem Tanz in Zürich und London arbeitete sie als freischaffende Tänzerin im In- und Ausland und gründete 2017 die compagnie O. 2020 schloss sie ihren Master in Choreografie an der ZHdK ab und erhielt im Anschluss das Förderstipendium für Nachwuchsforschende am IPF der ZHdK. 2021 erhielt sie eine kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich im Bereich Tanz und nahm teil am Double Dance Mentoring Projekt mit Annie Hanauer. Als neurodivergente Künstlerin beschäftigt sie sich mit Fragen der Inklusion und Zugänglichkeit.
www.cie-o.allyou.net
NATANIA PREZANT (ZH/GE): arbeitet auf beiden Seiten des Röstigrabens als Dramaturgin (raucous babies) und Programmgestalterin (Le Castrum). Sie wählt gerne Methoden einer Disziplin aus um sie in eine andere einzupflanzen und die daraus resultierenden Verschiebungen in Perspektive und Gewohnheit zu beobachten. Die Gestaltung und Begleitung von interdisziplinären Gruppenprozessen, sowie die Auseinandersetzung mit Aufmerksamkeit und Wahrnehmung bilden thematische Schwerpunkte ihrer Praxis.
www.raucous-babies.ch