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23.09.2019 - 02.12.2019
«prix netzhdk» geht an Autor Dominic Oppliger

Der mit 10’000 Franken dotierte Förderpreis von netzhdk, der Alumni-Organisation der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), geht dieses Jahr an Dominic Oppliger. Der Absolvent des Masterstudiengangs Transdisziplinarität überzeugte die Jury mit seiner Auslotung der verschriftlichten Mundart im globalisierten Umfeld.

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Dominic Oppliger (1983) aus Zürich ist als freischaffender Autor, Performer, Musiker und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ZHdK tätig. Er schreibt schweizerdeutsche Texte und macht sie als Performer für das Publikum erfahrbar. Für sein Schaffen wird er nun mit dem «prix netzhdk» geehrt, der am 2. Dezember 2019 verliehen wird. Die Jury honoriert seine Entscheidung, im globalisierten Umfeld auf Mundart zu setzen. Damit entwickle Dominic Oppliger eine sprachliche und poetische Alternative zur globalen Vereinheitlichung. Sein Mittel, das exotische Schriftbild der Mundart, sei präzise durchdacht und finde auf verschiedenen medialen Ebenen statt.

Der «prix netzhdk» für Künste, Design und Vermittlung richtet sich an Abgängerinnen und Abgänger von Bachelor- und Masterstudiengängen der ZHdK. Mitglied der Jury waren dieses Jahr Esther Eppstein (Kunst), Nik Bärtsch (Musik), Denise Widler (Vermittlung), Marc Streit (Darstellende Kunst) und David Büsser (Design).

Dominic Oppliger: Worte und Schlagzeug
2017 schloss Dominic Oppliger den Master in Transdisziplinarität an der ZHdK ab. 2018 veröffentlichte er sein erstes Buch «acht schtumpfo züri empfernt», eine Mundartnovelle. Er arbeitet an seinem zweiten Buch. Bis 2016 war er ausserdem Schlagzeuger in verschiedenen Formationen und hat mehrere Musikalben unter dem Namen Doomenfels veröffentlicht.

Studiengang Transdisziplinarität
Der Studiengang Master Transdisziplinarität an der ZHdK nimmt eine Scharnierfunktion zwischen unterschiedlichen Disziplinen in Kunst und Design, Wissenschaft und Gesellschaft wahr. Er befähigt die Studierenden dazu, unterschiedlichen Fragestellungen kritisch und reflektiert zu begegnen und neue, über disziplinäre Grenzen hinausweisende Formate zu entwickeln.