Agenda

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Vortrag
ZHdK
29.05.2019
ICST-Musikgespräch: Salomé Voegelin
Toni-Areal, Kompositionsstudio 3.D02, Ebene 3, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Salomé Voegelin beschäftigt sich als Künstlerin und Theoretikerin mit dem Zuhören als sozio-politische Klangpraxis.

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Sie ist die Autorin des Buches Listening to Noise and Silence: Towards a Philosophy of Sound Art, das als »erfrischende Abkehr von den vielen Untersuchungen der Klangkunst« (Michael McCrea, Sound) rezipiert wurde; in ihrem zweiten Buch Sonic Possible Worlds: Hearing the Continuum of Sound, erschienen im Juni 2014, entwickelt Voegelin eine Theorie möglicher Welten in Bezug auf Klang und Sound und verortet darin das Zuhören am Schnittpunkt semantischer und phänomenologischer Dimensionen.

In ihrer klangkünstlerischen Praxis adressiert Salomé Voegelin ästhetische, soziale und politische Realitäten, die sich hinter der Dominanz visueller Regime verbergen. Während sie in ihren Soloarbeiten scheinbar triviale Alltagsaktivitäten, kleinere Ereignisse oder alltägliche Rhythmen beobachtet, basiert die Zusammenarbeit mit David Mollin (Mollin + Voegelin) stärker auf einem konzeptionellen Zugang und bearbeitet gesellschaftspolitische, architektonische und ästhetische Realitäten mit den Möglichkeiten von Klängen, Dingen, Stimmen und Bildern.